Chronik


1912:     Gründung des Musikvereins Oberhof  am 4. Februar - Gründungsmitglieder: Friedrich Hierholzer, Emil Huber, Friedrich Jehle, Adolf Sandmann, August Jehle, Peter Biehler, Robert Jehle, Engelhard Huber. Dirigent wurde Otto Huber aus Hänner.

1914:     Ausbruch des 1. Weltkriegs 1. August - In den Jahren 1915 bis 1920 ruhte die Vereinstätigkeit.Am 22. Februar 1920 wurde unter Dirigent Karl Huber die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen. Die aktiven Mitglieder Adolf Sandmann, Otto Huber (Dirigent), Friedrich Huber und Wilhelm Matt kehrten nicht in die Heimat zurück. Viktor Matt wurde vermisst und Friedrich Matt starb 1918 an den Kriegseinwirkungen.

1921:     Aufgabe des bisherigen Vereinslokals "Gasthaus zum Löwen" im November -

Es gab Streitigkeiten und Differenzen mit dem Wirt.

1922:     Generalversammlung im "Gasthaus Drei König" am 15. Januar

Am 21. Mai war die Enthüllung des Kriegerdenkmals zu Ehren der gefallenen Krieger aus dem 1. Weltkrieg 1914 – 1918

1925:     Teilnahme am 3. Verbandsmusikfest des Oberrheinischen Gaumusikverbandes in St. Blasien.

1932:     Im Juli wurden neue Uniformen  zum Preis von  65,50 Mark bei der Fa. Negele in Tübingen angeschafft.

1. Weihnachtsfeier im "Gasthaus zum Löwen" mit Gabenverlosung und zwei Theater Lustspielen, Dirigent Arnold Ebner stand in Oberhof das 1. mal am Dirigentenpult.

1935:     Durch den Austritt einiger Mitglieder war es dem Verein nicht mehr möglich öffentlich aufzutreten.

Die Vereinstätigkeit wurde eingestellt und im Herbst 1935 auf Anregung der Mitglieder Adolf Matt, Erwin Strittmatter und Anton Huber wieder aufgenommen.

1937:     Feier zum 25-jährigen Bestehen des Musikvereins. Bei herrlichem Festwetter begann das Fest mit einem Kirchgang. Nachmittags spielten die Stadtkapelle Laufenburg und die Musikvereine aus Hänner, Binzgen, Niederhof und Harpolingen. Festführer war Otto Bäumle.

1939:     1. September Ausbruch des 2. Weltkriegs, da nach und nach alle Vereinsmitglieder zur Wehrmacht einberufen wurden, wurde die Vereinstätigkeit bis Anfang 1946 eingestellt. Im Frühjahr 1946 wurde die Vereinstätigkeit wieder aufgenommen. Die Aktiven Dirigent Erwin Strittmatter, Rudolf Metzger und Ludwig Stoll verloren ihr Leben auf dem Schlachtfeld.

1948:     Infolge der am 20. Juli Währungsreform wurde das Vereinsvermögen von 1031,- Reichsmark 10:1 abgewertet. Der Verein hatte somit noch 103,- Deutsch Mark in der Vereinskasse.

Die Vergütung des Dirigenten Emil Thoma Niederhof wurde auf  2,- DM pro Probe festgesetzt. 

1951:     Während der Fasnachtszeit veranstaltete der Musikverein  an 2 Faißen Donnerstagen in den Abendstunden einen Fasnachtsumzug. Am Fasnachtssonntag wurde wie üblich ein Umzug durchs Dorf unter Mitwirkung des Gesangvereins und der Schuljugend durchgeführt. Erstmals wurden durch Viktor Meier Bonbons und Würste verteilt.

1952:     Im Mai feierte der Musikverein sein 40-jähriges Vereinsjubiläum. Nach dem Kirchgang mit den Festjungfrauen fand mit dem Gemeinderat am Kriegerdenkmal eine Totenehrung statt. Bürgermeister Sautermeister legte zu Ehren der Gefallenen einen Kranz nieder. 1. Vorstand Ludwig Matt begrüßte am Nachmittag die Gastvereine aus der näheren Umgebung. Nach zwei Reigen der Festjungfrauen endete das Fest mit Tanz und gemütlichem Beisammensein. Am Montag fand noch eine Nachfeier für die Kinder statt. Es gab Wurst und Wecken für die Kleinen.

1957:     Am 6. April konnte die Gemeinde ihr neu erbautes Schulhaus einweihen.

Der Musikverein Oberhof beteiligt sich auch an dieser seltenen Feier.

1959:     Anschaffung einheitlicher Hemden mit Krawatte am 30.Juni.

Die Hemden wurden bei der Fa. Schlageter, Inh. Rudolf Eckert in Laufenburg zum Preis von 24,50 pro Stück bestellt.

1962:     Im Mai beging der Musikverein sein 50-jähriges Vereinsjubiläum. 1. Vorstand Wilhelm Matt begrüßte den Vorsitzenden des Arbeitsbezirks VII Alwin Bäumle aus Harpolingen und alle Anwesenden. Die befreundete Gastkapelle aus Probstried im Allgäu spielte beim Festbankett.

Am Sonntag in den frühen Morgenstunden wurde das Jubiläum mit Böllerschüssen angekündigt. Anschließend ging es mit den Festjungfrauen in die Pfarrkirche nach Hänner zum Festgottesdienst. Nach der Kranzniederlegung durch Bürgermeister Sautermeister  ging es ins Festzelt. Das Nachmittagskonzert gestalteten die Gastvereine aus dem Bezirk. Am Montag endete das Fest mit einem Kindernachmittag und dem Festausklang am Abend.

1964:     Am Sonntag, dem 9. September wurde das neue Rathaus in Oberhof eingeweiht. Der Musikverein umrahmte die Feier. Landrat Bischoff, die Handwerksmeister und alle Beteiligten verbrachten anschließend einige gemütliche Stunden im Gasthaus "Zum Löwen".

1966:     Am 23. August wurde die dicke Thimoseiche gefällt. Der Musikverein und die Feuerwehr richteten das "Eichenfest" aus.

1967:     Der Musikverein kauft im  November Fasnachtskostüme. Man einigte sich auf 10,- DM pro Kostüm und das Mitwirken des Musikvereins an der Hauinger Buurefasnacht.

1969:     Verschwisterungsfeier mit Oberhof CH. Die Anregung gab der "Reit und Fahrverein" der zu einem Herbstritt eingeladen hatte. Bürgermeister Sautermeister begrüßte besonders die Gäste aus der Schweiz. Gemeindeamtmann Fricker hob hervor, daß man die Freundschaft auch auf kulturellem Gebiet erweitern könne, z.B. zwischen den Musikvereinen Oberhof (D) und Wölflinswil-Oberhof (CH).

1972:     Am Sonntagmorgen wurde die neue Uniform in der Kapelle Oberhof von Pfarrer Lederer eingeweiht. Anschließend fand das Gartenfest mit mehreren Gastvereinen, u.a. der Mädchenfanfarenzug Hausen i/W, Guggemusik Lörrach und dem Musikverein Hohentengen statt. Einer der Höhepunkte war das Fußballspiel zwischen dem Musikverein und der Guggemusik Lörrach.

1974:     Am 28.7. Gegenbesuch bei der Feldmusik Andermatt in der Schweiz. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Feldmusik gab der Musikverein im Zentrum  des Ortes ein Ständchen. Abends im Festzelt fand ein Konzert mit mehreren Vereinen der Umgebung statt.

1975:     Dorffest in Hänner. Der Erlös dient als Startkapital für eine gemeinsame Vereinshalle in Hänner.  Alle Verein von Hänner und der Musikverein Oberhof wirkten mit. Die Kapelle "Sigi Weber" sorgte am Samstag und am Sonntagabend im Festzelt für Stimmung.

1975-1978:Dorffeste  in Hänner für die Finanzierung des neuen Vereinsheims durch die Vereine: Musikverein Oberhof, Freiwillige Feuerwehr Hänner,  Sportverein Hänner und Männergesangverein Hänner.

1976:     Da der Saal im Gasthaus "Löwen" zur Diskothek umgebaut wurde, mußte das Weihnachtskonzert mit Theater  ins Gasthaus "Tanne" nach Hänner verlegt werden. Nach dem Konzert wurde das Theaterstück "Henkerssohn und Zigeunerin" ein 5-akter aus dem 17. Jahrhundert unter der Regie von Hans Matt aufgeführt.

1977:     Jahresausflug nach München verbunden mit einer Floßfahrt auf der Isar zwischen Wolfratshaus und München.

1978:     Öffentliche Gemeinderatsitzung am 4. Dezember: Das Vereinsheim soll beim Sportplatz in Hanner gebaut werden. Mit den Vertretern der betroffenen Vereine wurden die Pläne erläutert und diskutiert. 

1979:     Wilhelm Matt gibt sein Amt als 1.Vorstand nach 20 Jahren ab und wird zum Ehrenvorstand ernannt. Sein Nachfolger wird Werner Speck.

1981:     Im Oktober wurde in der Murgtalhalle eine Schallplatte mit den Murger Musikvereinen erstellt. Das  neu erbaute  Vereinsheim Hänner  wurde am 28. November  durch Bürgermeister Honer und Pfarrer Gäng eingeweiht. Trotz unentgeltlicher Eigenleistung von 5000 Arbeitsstunden kam das Projekt auf  500.000,- DM. Baubeginn war im Mai 1980.

1982:     Dorffest  in Hänner für die Finanzierung des neuen Vereinsheims.

1984:     Sommerfest mit Schlagerwettbewerb und 1. Hotzenwälder Holzmacherwettbewerb
Eine Passivmitgliederwerbung wurde mit Erfolg durchgeführt, die Passivmitglieder Anzahl wurde von 125 auf 250 erhöht.

1985:     Am Weihnachtskonzert mit Theater wurde der langjährige Dirigent Ottmar Fleck verabschiedet und zum Ehrendirigent des Vereins ernannt.

1987:     Im Juli fand das 75- jährige Vereinsjubiläum verbunden mit der Einweihung einer neuen Uniform statt. Das Bezirksmusikfest mit einem Sternmarsch und Gesamtchor der teilnehmenden Vereine war Höhepunkt  des Vereinsjubiläums.

1989:     Beim Bezirksmusikfest in Murg nahm der Musikverein an einer Marschmusikbewertung teil, wurde hervorragend bewertet und mit einem Lob ausgestattet. Mit einer Zelterweiterung am Feuerwehrhaus wurde für das Sommerfest ein neuer Festplatz gefunden.

1990:     Aktivmitglied Rolf Meier erhielt für den 400. Probenbesuch in Folge ohne fehlen einen Kupferstich
Bei der 750 Jahr Feier von Hänner beteiligt sich der Verein organisatorisch, musikalisch und  half bei er Bewirtung mit.

1992:     Doppelkonzert mit der Stadtmusik Tiengen in der Stadthalle Tiengen.

1993:     Hans Matt wurde für 35 Jahre Theaterregie und Annette Matt für 20 Jahre Theaterspielen auf der Bühne geehrt.

1997:     Am 25. Januar wählt der Musikverein Harry Jehle zum neuen 1. Vorstand.

2002:     Am 29. September wird die Thimoshalle unter Mitwirkung des Musikvereins eingeweiht.

2003:     Am 15. November veranstaltet der Musikverein seinen letzten Theaterabend bis heute.

Eine 70-Jahre lange Tradition wird unterbrochen und durch Konzerte in der Kirche abgelöst.

2004:     Nach langer schwerer Krankheit wurde unser Ehrenvorstand Wilhelm Matt zu Grabe getragen.

2005:     Am 14. Januar übernahm Nicole Huber das Amt des 1. Vorsitzenden von Harry Jehle.